Zeitschrift "ZUM LEBEN"

Zum Leben 4 | 2021 - „Blue Flag 2021“ deutsche und israelische Piloten Seite an Seite am Himmel über Israel

Liebe Freunde,
„Wenn Menschen, die Gott gehorchen, an die Macht kommen, bre- chen herrliche Zeiten an ...“, so lesen wir es im Buch der Sprüche nach der Hoffnung für Alle. (Sprüche 28,12a) Schön wäre es, würden viele sagen. Wenn doch viele Menschen, die auf Gott hören, im Parlament säßen. Das ganze Kapitel 28 ist eine wahre Inspiration für Zeiten wie die unsere. Worte, wie sie hier aufgeschrieben sind, zeigen die Erfah- rungen, wie sie Menschen im Volk Israel gemacht haben. Sie zeigen, wie der Allmächtige mit den Regierenden umgegangen ist, aber auch, wie er mit dem Volk umgegangen ist, das falschen Göttern gefolgt ist. Israel ist als Licht für die Völker das Volk Gottes, dass auch für uns ein Beispiel für Gottes Gerichts- und Gnadenhandeln ist. Echte Glaubens- erfahrungen setzen immer auch eine echte Begegnung mit Gott voraus. Ohne eine solche persönliche Gotteserfahrung wäre unser Christenle- ben nichts als ein bloßer Schatten, ein Spiegelbild der Wirklichkeit, die billige Kopie eines Originals, an dem sich jemand ergötzt haben mag, den wir aber nur vom Hörensagen kennen. Man kann es nur als eine große Tragödie bezeichnen, wenn jemand von Kindheit an bis ins hohe Alter sich an dem Leben einer christlichen Gemeinde beteiligt hat und doch nichts anderes kennt als einen synthetischen Gott, zusam- mengesetzt aus Theologie und Vernunft, aus Regeln und Traditionen – ohne Augen zum Sehen, ohne Ohren zum Hören und ohne ein Herz zum Lieben. Ohne wahrhaftige, persönliche Erfahrungen mit dem all- mächtigen Gott im alltäglichen Leben geht uns in unserem realen All- tag schnell die Puste aus! Genau diese Begegnungen mit dem Allmäch- tigen sind es, die ich in diesen Tagen suche. Da bin ich dankbar, dass die Veranstaltungsdichte in diesen Zeiten doch nicht so hoch ist, wie sie vor der Pandemie war. Das Internet ist wahrlich kein Ersatz für die Zusammenkunft der Gläubigen. Doch ich kann es als etwas Positives verzeichnen, dass sich mein Alltag ein wenig entschleunigt hat. Unse- re Kraft wächst nun mal aus der Stille! Doch manche halten das nicht aus und suchen Zerstreuung. Von allen Seiten werden derzeit unse- re Köpfe mit Nichtigem zugemüllt. Hoffentlich verlieren wir in diesen Zeiten nicht den Herrn Jesus aus den Augen! Alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis – einschließlich seiner Zukunftsplanung für Dich und mich – sind in IHM und seinem Wort verborgen. Heben wir diese Schätze und teilen wir uns mit, was wir entdeckt haben.
Ich grüße Euch alle mit dem Wort aus dem 2. Thessalonicher 3,5: „Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe zu Gott und das Warten auf Christus.“ (Basisbibel) und wünsche Euch eine gesegnete Zeit im Schalom des Ewigen Israels!

Ihr/Euer Wilfried Gotter

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