Die Zeitschrift "ZUM LEBEN"

1 | 2019 - Thema: Hebron – die älteste Stadt Judäas

Liebe Freunde,
ich wünsche Ihnen/Euch allen ein gesegnetes Restjahr 2019!

Der Autor der Bibel, der allmächtige Gott, lebt. Mit dieser Feststellung endete 2018. Dies gilt auch für 2019! Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr wieder gemeinsam biblische Schätze mit ihm heben dürfen. Er wendet sich uns zu. Das Wort, „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis“ (Kolosser 2,3), ist für mich ein Wort, das wirklich Mut macht, tiefer in der Bibel zu graben. „Der Jesus des Neuen Testaments ist in unseren Gemeinden ganz gut präsent“, sagte mir jüngst ein Pastor. „Er hält letztlich unseren Betrieb halbwegs am Laufen.“ Den Jesus des Alten Testaments vermisse er aber weithin. Aber, und das dürfen wir nie vergessen, Jesus ist gestern und heute derselbe! Wie er gestern war, so ist er auch heute, und so wird er für immer und ewig bleiben. (Hebräer13,8) Es gibt in der Bibel keinen Unterschied zwischen einem Jesus des Alten Testaments und des Neuen Testaments. Jesus ist – vom Anfang vor dem Urgrund der Schöpfung bis zur Vollendung des Reiches seines Vaters – alles in allem derselbe. Wenn Jesus Jude ist, ist der Vatergott es auch! Denn: „Ich und der Vater sind eins…“, sagt Jesus in Johannes 10,30. „…und wer mich sieht, der sieht den Vater.“ (Johannes 14,9)

Gottes Wort, dem Menschen einmal gegeben, ist wie ein erwachender Zweig. Er mag dürr und leblos aussehen, aber schon bald bilden sich Knospen. Sie schwellen an in hellem Grün. Schließlich platzen sie auf, Blätter entfalten sich. Blüten ö nen sich. Früchte wachsen. Heute, Jahrtausende nachdem die ersten Worte auf Pergament geschrieben wurden, steht der Zweig in vollem Saft. In Kapitel 1, Verse 11-12 sah der Prophet Jeremia das Bild eines solchen „erwachenden Zweiges“. „Du hast recht gesehen“, spricht Gott zu Jeremia und versichert ihm: „…denn ich will wachen über mein Wort, dass ich’s tue“. Im vergangenen Jahr 2018 wurden 70 Jahre Staat Israel gefeiert – der Zweig trägt eine Frucht.

Aber die Feinde Gottes ruhen nicht. Sie wollen das Wort auslöschen, verbieten, sie wollen die Frucht abschlagen. Sie schlagen den Zeugen Gottes, weil sie Gott selber nicht schlagen können. Aber Gott wacht über seinem Wort und darüber, dass ins Leben ruft, was ins Leben gerufen werden soll. Wo es in einem Menschen wirksam wird, wird es auch angefochten, so wie Israel und auch wir angefochten werden. Von daher lasst uns Gott bitten für den Ausgang der Wahlen in Israel. Möge der Gott Israels die richtigen Leute in die Regierung schicken!

Das nun schon nicht mehr ganz so neue Jahr 2019 wird ein spannendes Jahr werden! Wenn man die Psalmen 1 und 2 liest, wird ein endzeitliches Szenario beschrieben: „Die Nationen toben“ gegen Israel, gegen Gottes gute Pläne und Ordnungen für sein Volk und für die Welt. All das scheinen ihnen „Stricke“ und „Bande“ zu sein. Sie wollen sich ihrer entledigen, wollen sie zerreißen – ein für alle Mal! Sie wollen selber die Herren der Geschichte sein. Die Feinde Gottes toben. Die Gott hassen, erheben das Haupt. Sie planen listige Anschläge, beraten sich, schließen einen Bund gegen sein Volk. Es wird vergeblich sein, denn Gott hat die Gefangenschaft seines Volkes gewendet und wieder gnädig Gefallen gefunden an ihm (vgl. Psalm 85). Antisemitismus in unserer Welt richtet sich immer zuerst gegen den Gott Israels und gegen das Israel Gottes. Deshalb lasst uns daran festhalten: „Der Ratschluss des Herrn hat ewigen Bestand, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht.“ (Psalm 33,11) und „Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Psalm 124,1-8) Wir dürfen gespannt sein, was der Allmächtige mit Israel und mit Dir und Mir in diesem Jahr tun wird!

Er segne Euch alle mit seinem Schalom!
Ihr/Euer Wilfried Gotter