Mehr als nur Orangen…

Kurzbericht von der 15. Sächsischen Israelkonferenz mit Bildimpressionen

24.05.2011 | von Carmen Matussek, Tübingen

Ich habe das Vergnügen, hier von der vergangenen Sächsischen Israelkonferenz schwärmen zu dürfen. Das war auf der ganzen Linie eine gelungene Veranstaltung. Ein herzliches Dankeschön und ein dickes Lob an die Verantwortlichen, Organisatoren, Referenten und all die Mitarbeiter im Hintergrund!

In den geräumigen Hallen des Christlichen Glaubenszentrums Lichtenstein war die Konferenz am 7. Mai gut und angenehm untergebracht und wurde sowohl von Pastor Gerhard Kriedemann und seiner Gemeinde als auch vom Bürgermeister der Stadt Lichtenstein, Wolfgang Sedner, begrüßt: „Sie tagen bei Freunden. Herzlich Willkommen!“ Auch der Bürgermeister der Nachbarstadt Hartenstein, Andreas Steiner, sowie der ehemalige Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Fritz Hähle, brachten mit ihrer Anwesenheit ihre Verbundenheit mit der Arbeit der Sächsischen Israelfreunde zum Ausdruck. Zudem waren wir gesegnet mit herrlichem Wetter und – was nicht zu unterschätzen ist – mit einer einwandfrei funktionierenden Technik.

Höhepunkt war die Bibelarbeit von Johannes Gerloff (Christlicher Medienverbund KEP) über das Buch Rut. Deren Titel „Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott!“ stellte auch das Thema der Konferenz. Ich habe alles mitgeschrieben, aber das ging zu intensiv, zu lange und zu tief, um hier mehr als Begeisterung wiedergeben zu können. Darum sei der Mitschnitt an dieser Stelle als CD unbedingt zum Anhören empfohlen! Zu bestellen – wie immer– bei Wilfried Gotter.

Es ist erstaunlich, was „die Sachsen“ (so nenne ich von Tübingen aus die Sächsischen Israelfreunde) so alles auf die Beine stellen. Da muss ein mächtiger Gott dahinterstehen. In Reichenbach entsteht gerade ein „Bildungs- und Begegnungszentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur“. Auf einem enorm schönen und großen Gelände wird es eine Dauerausstellung und zahlreiche Veranstaltungen geben. Informiert Euch darüber am besten auf der Homepage und nutzt das Angebot, wenn es soweit ist! Bis dahin könnt Ihr mit Werner Hartstock auf Israelreise gehen. Der selbständige Reiseunternehmer bietet preisgünstige Kleingruppenreisen mit dem Ziel an, „distanzierten Interessierten“ das Land Israel und seine Geschichte näher zu bringen, wie er es bei der Vorstellung seines Dienstes formulierte.

Die bewegenden Berichte aus Äthiopien von Matthias Franke („sie sagen Papa zu mir“), von Teilnehmern der Handwerkerreisen („wir haben nicht mehr viel Zeit“), von Hinrich und Elke Kaasmann (christlich-jüdische Zusammenarbeit „ohne den Schatten des Holocaust“) und von Peter und Gabriele Miller (über Begegnungen mit jüdischen Freunden im Angesicht Gottes) kann ich leider genauso wenig zusammenfassen wie die wunderbaren Anbetungszeiten mit der Tracy-Family (Son, Wind & Reign). Auch hier empfehle ich die CD.

„Wer nicht da war, hat mehr verpasst als nur das Sonderangebot an Jaffa-Orangen“, sagt Lothar Klein, der Vorsitzende des Vereins. Die Konferenz soll eine geistliche Zurüstung sein. Leute, die als Israelfreunde in ihrem sonstigen Umfeld oft allein dastehen, sollen mit „ordentlicher biblischer Kost und wenig bekannten Hintergrundinformationen“ gestärkt werden. Besonders wichtig seien die persönlichen Begegnungen von Mitgliedern und Freunden und die gegenseitige Ermutigung. Ermutigend war dieser Tag allemal. Liebe Sachsen, Ihr seid mit eurem großartigen Einsatz bei mir und vielen anderen an diesem Tag voll zum Ziel gekommen! Vielen Dank!


15. Sächsische Israelkonferenz
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