Gelebte Nächstenliebe in Israel

Wenn der Döbelner Handwerker in Tel Aviv klingelt

26.08.2015 | von Sebastian Fink, Leipziger Volkszeitung
Michael Sawitzki (l.) und Gottfried Kühne

Michael Sawitzki (l.) und Gottfried Kühne werden wieder nach Israel aufbrechen, Sawitzki demnächst, Kühne im nächsten Jahr. Foto: Dirk Wurzel / Montage: Patrick Moye

Auf den ersten Blick sieht es wie ein unglaublich günstiges Urlaubsangebot aus: Zwei Wochen Israel, inklusive Flug, Transfers und Verpflegung. Abends und an den Wochenenden gibt es Ausflüge und landestypisches Unterhaltungsprogramm. Und das alles für nur 800 Euro pro Person. Veranstalter: Der Verein Sächsische Israelfreunde aus Rossau bei Mittweida.

Doch statt einem Touristenpauschalurlaub verbirgt sich hinter der Reise ein Arbeitseinsatz für Hände, Kopf und Herz. „Hände zum Leben“ heißt die Aktion, bei der deutsche Handwerker und ihre Helfer für zwei Wochen nach Israel reisen, um Holocaust-Opfern kostenlos die Wohnungen zu renovieren. Und um ihnen etwas von der Liebe wiederzugeben, die ihnen die Deutschen vor 70 Jahren nahmen. Es ist ein Projekt der Nächstenliebe, der Öffnung und des Dialogs. Gottfried Kühne aus Döbeln geht diesen Weg seit einem Jahr mit. „Ich habe von dem Angebot über meine christliche Gemeinde in Großbothen erfahren. Mit meiner Frau war ich vorher schon zweimal privat in Israel und es hat uns so gut gefallen, da habe ich gedacht, das machst du auch“, erzählt der 64-Jährige. [...]

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Handwerkerdienst, Hände zum Leben, Israel
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