Eindrücke vom 1. Deutschen Israelkongress

09.11.2010 | von Carmen Matussek, Tübingen
1. Deutscher Israelkongress

1. Deutscher Israelkongress

1. Deutscher Israelkongress

1. Deutscher Israelkongress

Uwe Dziuballa, Wilfried Gotter, Werner Hartstock, Botschafter Yoram Ben-Zeev und Lothar Klein (v. l.) am Präsentationsstand der Sächsischen Israelfreunde e.V.

Uwe Dziuballa, Wilfried Gotter, Werner Hartstock, Botschafter Yoram Ben-Zeev und Lothar Klein (v. l.) am Präsentationsstand der Sächsischen Israelfreunde e.V.

„Gemeinsam für Israel! Israel ist nicht allein! Als Freund Israels bist du nicht allein!“ – Unter diesen Slogans fand am 31.10.2010 der 1. Deutsche Israelkongress in Frankfurt statt. Es war ein starkes Statement aller Teilnehmenden zu ihrer Freundschaft mit Israel und eine Bekundung ihrer Bereitschaft, für Israel einzustehen und dabei mit anderen Gruppen zusammenzuarbeiten. Die Anwesenheit von Politprominenz, die Auswahl der Podiumsteilnehmer und die überragende Mehrheit der von ihnen getroffenen Aussagen würde ich als brillant bezeichnen; allerdings empfand ich die Menge, Dichte und Länge der Beiträge als so ermüdend, dass ich mich außerstande fühle, eine Zusammenfassung des Verlaufs vorzulegen. Lothar Klein hat sich im Politikerpodium mit Bundestags- und Europaabgeordneten bewährt und klar gegen die einseitige Nahostberichterstattung der Medien in Deutschland sowie den unverständlichen Kuschelkurs der deutschen Wirtschaft mit dem Iran Stellung bezogen. Der Verein der Sächsischen Israelfreunde hat in Vorstandsstärke Präsenz gezeigt und wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

Gut 24 Stunden nach dem Kongress konnte man sich auf diversen Blogs im Internet schon umfassend darüber informieren und Videomitschnitte einsehen, während die „großen, offi ziellen Medien“, deren zuweilen haarsträubende Israelberichterstattung auch ein Thema des Kongresses war, bislang kaum darüber berichten. Hier und da finden sich Notizen unter der Überschrift: „Botschafter besorgt über Israel-Bild in Deutschland“. Das Wissen bzw. Nichtwissen der deutschen Öffentlichkeit bezüglich der „Hintergründe und Fakten zum Nahost-Konfl ikt“ (Welt-Online) ist in der Tat ein Grund zur Besorgnis, ebenso wie die öfters angesprochene Diskrepanz zwischen Worten und Taten von Politikern, zum Beispiel dann, wenn es um Wirtschaftssanktionen gegen den Iran geht. Also ist eine der zentralen Fragen, die wir uns stellen müssen, wie man dieses Israel-Bild korrigieren kann.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Ausgabe 4/2010.


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