Nicht ganz koscher?

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung lädt ein für Donnerstag, 22. November 2018, 19 Uhr in Chemnitz zum Thema: Aus alt mach neu? – Neue und alte Judenfeindschaft

26.10.2018 | von SLpB

Der alte deutsche Antisemitismus hält sich in bestimmten Gesellschaftsschichten. Neu hinzu kommt eine neue muslimisch geprägte Judenfeindschaft, die als grenzüberschreitendes Phänomen ganz Europa herausfordert. Wie können Politik und Zivilgesellschaft beiden Formen effektiv begegnen? Wo funktionieren Aufklärung und Prävention und wo gibt es Handlungsbedarf?

Als es am 26. und 27. August 2018 zu gewalttätigen Ausschreitungen in Chemnitz kam, griffen Neonazis ein jüdisches Restaurant an. Laut Sachsen-Monitor stimmen 16 Prozent der Bevölkerung im Freistaat antisemitischen Aussagen zu. Wie kann die Zivilgesellschaft dieser Herausforderung begegnen? Und wie gehen wir mit neuen Formen von Antisemitismus um?

 

Es diskutieren:

Dr. Felix Klein Bundesbeauftragter für jüdisches Leben in Deutschland

Kerstin Köditz MdL Die Linke (angefragt)

Ralph Burghart, CDU, Bürgermeister für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport Chemnitz

Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden

Abdul-Ahmad Rashid, ZDF-Moderator (angefragt)

 Veranstaltungsort:

smac

Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

5. Stock (zu erreichen über Aufzug)

Stefan-Heym-Platz 1

09111 Chemnitz

Die Veranstaltung ist ein Angebot des Freistaates Sachsen und steht damit allen Bürgerinnen und Bürgern des Freistaates offen. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Anmeldung:

Aus Gründen der Veranstaltungsplanung wird um eine informelle Voranmeldung per Telefon oder E-Mail gebeten. Richten Sie Ihre Voranmeldung bitte an:

Kerstin Weidemeier, Telefon: 0351 8531834, E-Mail: kerstin.weidemeier@slpb.smk.sachsen.de

Informationen:

Lucas Fischer, SLpB, Referat 2, Telefon: 0351 8531871, E-Mail: lucas.fischer@slpb.smk.sachsen.de


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