Kultusministerin besuchte Bildungszentrum in Reichenbach

21.02.2014 | von Matthias Hampel, Mylau

(v.l.n.r.) Matthias Hampel,

Am 12. Februar 2014 besuchte die Sächsische Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, das Bildungs- und Begegnungszentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur in Reichenbach, das von den Sächsischen Israelfreunde e.V. betrieben wird.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Werner Hartstock begrüßte die Ministerin und erläuterte ihr die Arbeitsfelder und Ziele des seit 1998 bestehenden Vereins.

Aufmerksam folgte Frau Kurth der Führung durch die Ausstellung mit den maßstabgerechten Modellen der Heiligtümer Israels und den Erläuterungen zu deren biblischer Bedeutung. Als ehemalige Lehrerin interessierte sie sich besonders für die Erfahrungen im Religionsunterricht mit den ausgestellten Modellen der Stiftshütte und des Tempels. Staatsministerin Kurth begrüßte es, dass die im Lehrplan aufgeführten Themen über christliche Ethik und jüdische Kultur in der Ausstellung sichtbar und erfahrbar werden.

Initiiert hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Alfons Kienzle den Besuch, der die Ministerin gemeinsam mit seiner Landtagskollegin Uta Windisch begleitete. Ebenso nahmen auch Oberbürgermeister Dieter Kießling und der Reichenbacher CDU-Landtagskandidat Stephan Hösl an dieser Führung teil. Er will den Besuch der Reichenbacher Ethik- und Religionsklassen im BBZ finanziell unterstützen. Auch die Kultusministerin wird in Zukunft den Besuch sächsischerer Schulklassen im Zentrum fördern.

Das Bildungs- und Begegnungszentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur im vogtländischen Reichenbach, das sich wachsender Beliebtheit bei Religionsklassen, Konfirmandengruppen sowie Gemeindegruppen und Einzelbesuchern aus ganz Sachsen und weit darüber hinaus erfreut, wurde im Mai 2012 im Beisein des Botschafters des Staates Israel in Deutschland und des Regierungssprechers des Freistaates Sachsen eingeweiht.


Israelzentrum, Reichenbach, Kultusministerium
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