Eindrücke von der 18. Sächsischen Israelkonferenz

2. bis 4. Mai 2014 in Löbau

01.06.2014 | von Anna Neubert, Bamberg
18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

18. Sächsischen Israelkonferenz in Löbau (2014)

Thema: Wozu brauchen wir das Land Israel – ist die Landverheißung mit Jesus hinfällig?

Die Veranstaltungen am Freitagabend und Sonntag waren keine eigentlichen Bestandteile der 18. Sächsischen Israelkonferenz. Wer aber ein Ticket für die Israelkonferenz gebucht hatte, konnte ohne zusätzliche Ausgaben das Konzert am Freitagabend genießen. Vor dem Konzert gab es noch eine offizielle Einführung mit Lobpreismusik der Band Route77 des CVJM Zwickau sowie einen Vortrag des in Israel lebenden Journalisten und Theologen Johannes Gerloff.

Ersteres war sehr professionelle und kraftvolle Musik, und da in der Band auch ein Chor integriert war, hatte man keine Schwierigkeiten, mitzusingen. Johannes Gerloff bot auch uns Israelkennern neue Fakten und gute Argumente für Diskussionen. Rabbi Ari Abramowitz erklärte uns den Schabbat und auch seine Liturgie und las die Schabbatlesung.

Nach diesem offiziellen Teil des Tages durften wir noch ein Konzert mit der deutschen Israelin Carmen Esther Isenman (einer aus Baden stammenden Jüdin, die nach Israel ausgewandert ist) und Tobias Brinkmann genießen. Erstere bot uns oft fröhliche oder auch sehnsuchtsvolle und bekannte hebräische Lieder, während Tobias Brinkmann mit seinen melancholischen Liedern eher zum Nachdenken anregte. Diese Kombination sorgte für Abwechslung. Zum Abschluss sangen wir noch die israelische Nationalhymne Hatikva (Die Hoffnung).

Am Samstag fand die eigentliche Konferenz statt. Am Vormittag und Abend gab es ein einheitliches Programm: „Route 77“ und die Musikerin Sabina Paulß eröffneten die Konferenz mit Lobpreismusik, bevor Johannes Gerloff, David Nekrutman und Rabbi Ari Abramowitz Bibelarbeiten anboten. Danach folgte eine großzügige Mittagspause mit Nebenprogramm wie Tanz oder Musik.

Am Nachmittag gab es insgesamt vier Seminare – je zwei gleichzeitig. Es ging um die deutschjüdische Geschichte, den Nahostkonflikt und um die Zukunft Israels. Lothar Klein, Vorsitzender der Sächsischen Israelfreunde, referierte über die Rolle Sachsens im Holocaust und der Tübinger Pastor Jobst Bittner sprach über die geistliche Aufarbeitung der Verstrickung in die Verbrechen am jüdischen Volk. Eines der Seminare war auch eine Fragerunde, für die die Konferenzteilnehmer ihre Fragen in eine Box am Eingang der Hauptveranstaltungshalle einwerfen konnten.

Soweit es möglich war, wurden diese Fragen dann von den Referenten Johannes Gerloff, David Nekrutman, Rabbi Ari Abramowitz und Wilfried Gotter beantwortet und teils diskutiert wurden. Zwischen den Seminarblöcken gab es noch eine kurze Kaffeepause. Am Abend wurde unter anderem der neue Film der Sächsischen Israelfreunde e.V. über ihre Handwerkerdienste an Holocaustüberlebenden in Israel, „Gott hat sie geschickt“, gezeigt. Dazu war auch der CDULandtagsabgeordnete Heinz Lehmann gekommen, der in einem Grußwort den Dienst der Sächsischen Israelfreunde e.V. würdigte und ihnen dafür dankte, dass die Konferenz in Löbau stattfand.

Auf der Konferenz waren auch die ganzen drei Tage über viele Informationsstände präsent – Läden, die Israelprodukte anboten, Israel-Vortrags- und Informationsdienste und jede Menge Pro-Israel-Organisationen aus ganz Deutschland, der Schweiz und auch aus Israel selbst. Am Sonntag wurde die Konferenz dann mit einem Gottesdienst für die Region abgeschlossen, an dem viele Interessierte teilnahmen und durch die Predigt von Johannes Gerloff sowie die gesamte Konferenz reich beschenkt den Heimweg antraten.

Video- und Audiomitschnitte der Konferenz können wie immer bei Wilfried Gotter bestellt werden: Telefon: 03727 92624, E-Mail: fischladen@t-online.de


18. SIK, 2014, Löbau
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