Israel aktuell
19.01.2009
Israel-Solidaritätskundgebung in Chemnitz
Christenpflicht im Nahen Osten: vermitteln
Israel will alle seine Truppen so schnell wie möglich aus dem
Gazastreifen abziehen. Das versprach Ministerpräsident Olmert jetzt nach
einem Treffen mit den EU-Regierungschefs.
Die ersten Soldaten
verließen bereits in der Nacht das Gebiet, die Waffenruhe hielt.
In vielen deutschen Städten gab es am Wochenende Demonstrationen.
Meistens mit einem Feindbild: Israel.
In Chemnitz wurde allerdings
eingeladen zu einer Israel-Solidaritätskundgebung, organisiert von den
Sächsischen Israelfreunden, unterstützt u.a. von der Chemnitzer
evangelischen Allianz.
Gekommen waren rund 750 Teilnehmer. Aber auch 50
vermutlich rechtsradikale Jugendliche. Sie wollten die Kundgebung stören.
Das wurde allerdings durch ein massives Polizeiaufgebot verhindert.
ERF
Redakteurin Regina König war vor Ort. Sie hat mit verschiedenen Rednern der
Kundgebung gesprochen, u.a. mit Dr. Fritz Hähle, Landtagsabgeordneter und
ehemaliger CDU-Fraktionschef in Sachsen. (ERF)
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