Sächsische Handwerker in Israel

Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel:

16.01.2017 | von Botschaft des Staates Israel

Derzeit findet eine Israelreise der besonderen Art statt: Zahlreiche Handwerker aus Sachsen haben sich unmittelbar nach den Bränden in Israel im vergangenen November zusammengefunden und ihre Hilfe bei der Wiederherstellung der zerstörten Gebäude und Wohnungen angeboten.

Zwar gibt es seit 2004 gibt es das Projekt „Hände zum Leben - Handwerkerdienst der Sächsischen Israelfreunde e.V.“, bei dem sich Handwerker freiwillig v.a. für die Renovierung von Wohnungen von Holocaust-Überlebenden zusammenfinden, doch die Brände haben dazu geführt, dass diese Reise spontan und außer der Reihe zustande kam.

Die Stadt Haifa half bei der Koordination der Einsatzstellen und baten ihnen an, an mehreren Stellen zu helfen. Zum einem im städtischen jüdisch-arabischen Kultur- und Begegnungszentrum Beit HaGefen, zum anderen in zwei Häusern des Trägers Schikmona mit Appartements für ältere Bürger.

Die Gruppe von 18 Personen, die derzeit in Israel ist, setzt sich aus Handwerksmeistern verschiedener Gewerke und Helfern aus anderen Berufen zusammen. Alle bezahlten diesen Einsatz selbst und setzen dafür einen Teil ihres Jahresurlaubes ein, um durch ihre Hilfe hier vor Ort Solidarität zu Volk und Land Israel in diesen so bewegten Zeiten zu zeigen.

Auf den drei Baustellen werden durch die Handwerker etliche Malerarbeiten durchgeführt, verschiedene Trockenbaumaßnahmen, einige Ausbesserungen an Putz und Mauerwerk und Instandsetzungsarbeiten im Elektrikerbereich. Neben den Arbeiten selbst und der konkreten Hilfe, die dadurch möglich ist, ist der Gruppe wichtig, in direkten Kontakt mit den Besuchern und Bewohnern zu kommen. Etliche bewegende Begegnungen waren so möglich, berichten die Teilnehmer.

(Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 16.01.17)


Sächsische Handwerker, Israel, Hilfe, Holocaust-Überlebende
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